Unternehmensrecht
Handels- und Gesellschaftsrecht
Unternehmen verändern sich ständig. Ihre rechtliche Struktur muss mithalten. Neue Gesellschafter, Wachstum, ein wichtiger Vertrag oder ein Konflikt im Kreis der Beteiligten: Wir schaffen belastbare rechtliche Grundlagen für unternehmerische Entscheidungen.
Wir beraten im Handels- und Gesellschaftsrecht dort, wo Struktur, Verantwortung und wirtschaftliche Interessen zusammenkommen.
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Für Unternehmen und Geschäftsführungen
Gute Entscheidungen brauchen einen klaren rechtlichen Rahmen. Wir begleiten Unternehmen bei der Gestaltung ihrer Strukturen und Geschäftsbeziehungen – pragmatisch, vorausschauend und mit Blick auf die operative Umsetzung.
Wir entwerfen und verhandeln Gesellschaftsverträge, Gesellschaftervereinbarungen, Handels- und Lieferverträge sowie Geschäftsführerverträge. Bei Kapitalmaßnahmen, Umstrukturierungen, Gesellschafterversammlungen und Fragen der Geschäftsführerhaftung sorgen wir für klare Zuständigkeiten, saubere Beschlüsse und tragfähige Prozesse. Auch bei Handelsvertreter- und Vertriebspartnerbeziehungen, Vertragsstörungen und Konflikten mit Geschäftspartnern vertreten wir Ihre Interessen konsequent.
Verträge sind die Grundlage erfolgreicher Geschäftsbeziehungen. Wir gestalten, prüfen und verhandeln Dienst- und Werkverträge mit Blick auf klare Leistungsbeschreibungen, Vergütung, Haftung, Gewährleistung und Kündigung. Während der laufenden Zusammenarbeit begleiten wir Sie bei rechtlichen Fragen rund um die Leistungserbringung und entwickeln tragfähige Lösungen bei Verzögerungen, Mängeln oder sonstigen Leistungsstörungen.
Wir beraten Unternehmen und Handelsvertreter im Handelsvertreterrecht bei der Vertragsgestaltung, zu Provisionsansprüchen, Kündigungen, Ausgleichsansprüchen und nachvertraglichen Rechtsfolgen. Auch bei der Durchsetzung oder Abwehr von Wettbewerbsverboten vertreten wir Ihre Interessen mit wirtschaftlichem Augenmaß.
Kommt es zum Konflikt, übernehmen wir die außergerichtliche und gerichtliche Durchsetzung und Abwehr von Forderungen. Unser Ziel ist eine rechtlich fundierte, effiziente und an Ihren unternehmerischen Interessen ausgerichtete Lösung.
Themen
01Gesellschaftsvertrag & Satzung
Unklare Regelungen zu Stimmrechten, Einziehung, Abfindung, Nachfolge oder Wettbewerbsverboten werden häufig erst im Konflikt sichtbar. Standardmuster passen selten zur tatsächlichen Gesellschafterstruktur. Entscheidend ist, ob Zuständigkeiten, Mehrheiten und Austrittsszenarien eindeutig geregelt sind. Spätere Änderungen sollten formwirksam beschlossen und sauber dokumentiert werden.
02Gründung & Rechtsform
Die Rechtsform beeinflusst Haftung, Finanzierung, Geschäftsführung und laufende Pflichten. Risiken entstehen insbesondere durch unzureichende Kapitalausstattung, ungeklärte Vertretungsbefugnisse oder fehlerhafte Eintragungen. Vor der Gründung sollten Geschäftsmodell, Gesellschafterinteressen und steuerliche sowie organisatorische Anforderungen zusammen betrachtet werden.
03Gesellschafterversammlung & Beschlüsse
Beschlüsse scheitern häufig an formalen Fehlern: fehlerhafte Einberufung, unklare Tagesordnung, fehlende Informationen oder falsch berechnete Mehrheiten. Besonders konfliktträchtig sind Kapitalmaßnahmen, Geschäftsführerentscheidungen und Strukturveränderungen. Eine nachvollziehbare Vorbereitung, ordnungsgemäße Protokollierung und rechtzeitige Prüfung möglicher Stimmverbote reduzieren das Anfechtungsrisiko.
04Gesellschafterstreit & Abfindung
Gesellschafterstreitigkeiten betreffen häufig Informationsrechte, Geschäftsführung, Gewinnverwendung oder den Ausschluss eines Beteiligten. Besonders streitig ist oft die Abfindung: Satzungsregelung, Bewertungsstichtag und Unternehmenswert können erheblich voneinander abweichen. Unüberlegte Schritte können den Geschäftsbetrieb und die Verhandlungsposition dauerhaft beeinträchtigen.
05Geschäftsführer & Organhaftung
Geschäftsführer müssen Entscheidungen sorgfältig vorbereiten, dokumentieren und im Unternehmensinteresse treffen. Risiken bestehen insbesondere bei Liquiditätskrisen, Zahlungen nach Insolvenzreife, fehlender Kontrolle und Interessenkonflikten. Auch interne Zuständigkeitsverteilungen entlasten nicht stets vollständig. Frühzeitige Dokumentation und klare Entscheidungsprozesse sind im Haftungsfall häufig entscheidend.
06Handels- und Vertriebsverträge
Vertriebspartnerschaften scheitern häufig an unklaren Leistungs-, Gebiets-, Vergütungs- und Kündigungsregelungen. Streit entsteht insbesondere über Exklusivität, Mindestumsätze, Kundenzuordnung, Gewährleistung und nachvertragliche Pflichten. Verträge sollten die operative Zusammenarbeit ebenso abbilden wie Konflikt- und Trennungsszenarien. Unklare Klauseln führen oft zu kostspieligen Auslegungsstreitigkeiten.
07Dienstverträge & Werkverträge
Die Abgrenzung zwischen Dienst- und Werkvertrag ist für Vergütung, Abnahme, Mängelrechte und Kündigung wesentlich. Unklare Leistungsbeschreibungen und fehlende Änderungsregelungen führen häufig zu Streit über geschuldete Ergebnisse, Zusatzleistungen und Vergütung. Verträge sollten Leistung, Termine, Mitwirkungspflichten, Abnahme und Folgen von Verzögerungen präzise regeln.
08Handelsvertreterrecht
Konflikte im Handelsvertreterrecht drehen sich häufig um Provisionen, Kündigung, Kundenschutz und Ausgleichsansprüche nach Vertragsende. Entscheidend sind die tatsächliche Zusammenarbeit und die vertragliche Ausgestaltung, nicht nur die Überschrift des Vertrags. Besonders kritisch sind Dokumentation von Kundenbeziehungen, Provisionsabrechnungen und nachvertragliche Wettbewerbsbeschränkungen.
09Leistungsstörung & Vertragsabwicklung
Verzögerungen, mangelhafte Leistungen und ausbleibende Mitwirkung können Projekte wirtschaftlich gefährden. Entscheidend sind klare Kommunikation, nachvollziehbare Fristsetzungen und die rechtzeitige Sicherung von Beweisen. Wer vorschnell kündigt, Zahlungen zurückhält oder Ersatz beauftragt, riskiert eigene Ansprüche. Die passende Reaktion hängt vom Vertrag und dem konkreten Störungsverlauf ab.
10Wettbewerbsverbote
Wettbewerbsverbote können berechtigte Geschäftsinteressen schützen, dürfen aber nicht weiter reichen als erforderlich. Streit entsteht häufig über räumlichen, sachlichen und zeitlichen Umfang sowie über die Folgen eines Verstoßes. Vor allem nachvertragliche Beschränkungen müssen klar formuliert und wirtschaftlich angemessen ausgestaltet sein, um wirksam und durchsetzbar zu bleiben.
11Gerichtliche Durchsetzung & Abwehr von Forderungen
In Forderungsprozessen entscheiden Vertragsgrundlage, Belege, Fristen und die wirtschaftliche Durchsetzbarkeit über die richtige Strategie. Häufige Risiken sind unvollständige Dokumentation, verspätete Einwendungen und übersehene Gegenansprüche. Vor Klageerhebung sollte geklärt werden, ob Mahnverfahren, Vergleich oder Klage wirtschaftlich sinnvoll sind und welche Beweise tatsächlich verfügbar sind.
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